Herbstlicher Marktzauber in Zuckenriet

Bereits am Vortag waren die Mitglieder der Brass Band Zuckenriet und das OK-Team Herbstmarkt fleissig am Einrichten. Die Einteilung der Festwirtschaft musste wohl überlegt sein, die Marktstände wurden vorbereitet, der Toilettenwagen angeschlossen, Wegweiser aufgestellt und Dekoration verteilt. Auch das Gesellige sollte nicht zu kurz kommen, und nach einer nicht allzu langen Nacht hiess es frühmorgens wieder bereit zu stehen.

Am Samstagmorgen lag noch Nebel über Zuckenriet, als sich so viele Marktfahrende wie noch nie an die Arbeit machten. Sie trugen ihre Produkte zu den Ständen, platzierten die Waren sorgfältig und stärkten sich bei Kaffee und Gipfeli für den langen Tag. Wenig später füllte sich die Strasse: Der Herbstmarkt war eröffnet.

Die Besucherinnen und Besucher erwartete eine bunte Auswahl an selbst gemachten Produkten, handwerklichen Kunstwerken und liebevoll verpackten Köstlichkeiten. Das vielfältige Angebot aus der Region stiess auf grosses Interesse und wurde rege gelobt. Für Unterhaltung bei den jüngsten Gästen sorgten die Stände der Jugendvereine und -arbeit. Die Jugend Brass Band betreute den Maronistand. Der verlockenden Duft frisch gebratener Kastanien hatte Mühe, sich gegen die warmen Temperaturen zu behaupten, der Absatz kam nicht ganz in Schwung.

Auch musikalisch war einiges los: Barbara und Markus Bürgler zogen mit ihren Drehorgeln von Standort zu Standort und verliehen dem Markt eine besondere Atmosphäre. Immer wieder blieben Kinder und Erwachsene stehen, um den fröhlichen Klängen zu lauschen.

Im Marktbeizli hatte die Brass Band Zuckenriet derweil alle Hände voll zu tun. Zur Mittagszeit war das Festzelt bestens gefüllt. Neben dem traditionellen und wiederum fein zubereiteten Steinpilzrisotto, von dem die rund 120 Portionen rasch verkauft waren, standen den Gästen weitere Verpflegungsmöglichkeiten zur Auswahl. Dank der vielen Helferinnen und Helfer sowie guter Planung liess sich der grosse Andrang gut bewältigen. Kaum war der Mittagsansturm vorbei, waren die Helfenden hinter der Kaffeemaschine gefordert. Sie lief fast ununterbrochen, und es wurden unzählige mit schaumigen Schlagrahmhaube dekorierte Marktkaffees an die Tische getragen.

Als die Marktfahrer um 17 Uhr ihre Waren zusammenpackten, hiess es wieder anpacken und die Stände abbauen. Der anregenden Stimmung im Festzelt tat dies keinen Abbruch: die ungezwungene Atmosphäre hielt bis in die späten Abendstunden an – und machte den Herbstmarkt zu einem rundum gelungenen Anlass.

Dank vieler helfender Hände waren die Aufräumarbeiten am Sonntagmorgen rasch erledigt. Beim gemeinsamen Rückblick waren sich alle einig: Der erfolgreiche Markttag macht Lust auf die nächste Ausgabe am 2. Oktober 2027.